Der Goldpreis erklimmt im Jahr 2025 ständig neue Höchstwerte. Grund genug für Anlegerinnen und Anleger in der Schweiz, sich zu fragen, ob sie ihre Goldanlagen verkaufen oder jetzt noch investieren sollten. In unserer Blogserie «Gold im Höhenflug» bekommen Sie einen umfassenden Einblick in die Geschichte, die Eigenschaften und die Bedeutung von Gold sowie in aktuelle Entwicklungen.

Gold fasziniert seit Jahrtausenden – durch seine Seltenheit und Beständigkeit. In diesem ersten Beitrag erfahren Sie die wichtigsten Fakten zu Entstehung, Eigenschaften und Bedeutung von Gold. Im zweiten Teil beleuchten wir die Treiber von Nachfrage und Goldpreis, gehen darauf ein, wie die Zentralbanken mit Gold umgehen und wie private Anlegerinnen und Anleger in Gold investieren können.

Das Wichtigste im Überblick:

Gold ist ein seltenes Edelmetall. Es ist so rar, weil alle Goldatome unseres Universums durch nur drei seltene und aussergewöhnliche Arten von astronomischen Ereignissen erzeugt wurden: Supernova-Explosionen, Kollisionen von Neutronensternen oder Eruptionen von Magnetaren. Alles Gold der Erde wurde bereits bei deren Entstehung vor ca. 4,5 Milliarden Jahren aus interstellarer Materie eingelagert und das meiste wird sich für die Förderung unerreichbar tief im Erdinneren befinden.

Gold hat spezielle Eigenschaften. Es reagiert kaum mit anderen chemischen Elementen, wodurch es äusserst beständig ist – ein Goldbarren rostet nicht und löst sich nicht auf. Es ist sehr biegsam und formbar, ohne dabei zu brechen. Und es leitet hervorragend elektrischen Strom und Wärme.

Der World Gold Council schätzt, dass in der gesamten Menschheitsgeschichte bis Ende 2024 insgesamt 216 265 Tonnen Gold gefördert wurden und dass all dieses Gold noch heute in Gebrauch ist. Dies ist ein Grossteil der geschätzten Menge förderbaren Goldes auf der Erde. Würde alles geförderte Gold zu einem gleichseitigen Quader aufgeschichtet, hätte dieser eine Kantenlänge von nur 22 Metern.

Mit 97 149 Tonnen wurde der grösste Teil (44,9%) des geförderten Goldes zu Schmuck verarbeitet. Mit durchschnittlich 2200 Tonnen stammt auch der grösste Teil der jährlichen Nachfrage nach Gold aus der Schmuckbranche. Goldbarren und -münzen in Privatbesitz machen mit 45 414 Tonnen (21%) den zweitgrössten Goldbestand aus und dieser wächst stetig mit durchschnittlich 1190 Tonnen pro Jahr. Zentralbanken halten mit 37 754 Tonnen (17,5%) einen bedeutenden Teil der weltweiten Währungsreserven in Gold. Gold wird aber auch in der Industrie verarbeitet, vor allem in der Elektronikindustrie. Mit 32 727 Tonnen (15,1%) Goldbestand in industriellen Geräten und einer sehr konstanten jährlichen Nachfrage von 340 Tonnen ist die Industrie als Goldnutzer nicht zu vernachlässigen. Physisch hinterlegte Gold-ETFs sind eine neue Nutzergruppe und halten mit 3218 Tonnen (1,5%) den kleinsten Bestand. Diese Gruppe ist aber durch die starke Schwankung ihrer jährlichen Nachfrage bedeutsam. Dieser Nachfrage steht ein recht konstant um 1% pro Jahr wachsendes Goldangebot aus Förderung und Recycling gegenüber von zuletzt 4958 Tonnen Gold im Jahr 2024.

Im zweiten Teil beleuchten wir die langfristige Wertentwicklung von Gold sowie Gründe für die schwankende Goldnachfrage der Privatanlegenden und der Zentralbanken.

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Die Eigenschaften von Gold:
vom Sternenstaub zum Vermögenswert

Erinnern Sie sich noch an Ihren Chemieunterricht? Da haben Sie es wahrscheinlich auch schon gelernt: Gold (Au, abgeleitet von lat. aurum, Ordnungszahl 79) gehört zu den Übergangsmetallen und ist im Periodensystem unterhalb von Kupfer und Silber eingeordnet.

Gold zeichnet sich durch hohe Dichte, Korrosionsbeständigkeit und exzellente Leitfähigkeit aus – Eigenschaften, die Gold seit jeher zu einem begehrten Rohstoff machen. Tatsächlich trägt aber auch seine Entstehung wesentlich zur Beliebtheit von Gold bei. Fast alle Elemente, die schwerer sind als Eisen, entstehen durch Neutroneneinfangprozesse, welche langsam (s-Prozess, slow neutron capture) oder schnell (r-Prozess, rapid neutron capture) ablaufen können. Goldatome entstehen durch den schnellen Neutroneneinfangprozess und nachfolgende radioaktive Zerfälle aus einem leichteren Ausgangselement, zum Beispiel Eisen.

Der schnelle Neutroneneinfangprozess erfordert äusserst ungewöhnliche Bedingungen, insbesondere wenn dabei Gold entstehen soll. Astrophysikerinnen und -physiker kennen drei astronomische Ereignisse, welche solch aussergewöhnliche Bedingungen erzeugen können:

  • Supernova-Explosionen
  • Kollisionen von Neutronensternen
  • Eruptionen von Magnetaren (Neutronensterne mit sehr starken Magnetfeldern)

Fun Fact: Am 17. August 2017 detektierten die beiden Gravitationswellen-Detektoren LIGO und Virgo die Kollision zweier Neutronensterne in ca. 140 Millionen Lichtjahren Entfernung, welche schätzungsweise 3 bis 13 Erdmassen an Gold erzeugt hatte. Wenn Sie also jetzt eine Goldmünze oder vielleicht auch ihren goldenen Ehering betrachten, schauen Sie auf ein Überbleibsel eines Milliarden Jahre alten Neutronensternes.

Die Tatsache, dass Gold allein durch seine Entstehung besonders rar ist, ist aber nicht der Grund für seine Beliebtheit, insbesondere als Anlage. Vielmehr ist es die Kombination verschiedener Faktoren, die Gold zu einem strategischen Vermögenswert machen:

  • Begrenzte Verfügbarkeit durch kosmische Entstehung
  • Beständigkeit
  • Universelles Vertrauen: Gold wird seit Jahrhunderten weltweit als Vermögenswert eingesetzt
     

Goldschürferinnen und -schürfer aufgepasst: Noch ist nicht alles Gold abgebaut

Nach Exkursen in die Chemie und in die Physik geht es nun ans Praktische: Denn auch wenn die Zeiten des Goldrausches längst vorbei sind, wird weltweit immer noch Gold abgebaut. Schliesslich sind erst drei Viertel der globalen Goldreserven ausgebeutet: Zum bisher geförderten Gold kommen noch geschätzte Reserven von rund 54 770 Tonnen sowie Ressourcen von etwa 132 110 Tonnen hinzu.

  • Reserven sind bekannte Erzvorkommen, die sich mit heutiger Technik und zu aktuellen Preisen wirtschaftlich abbauen lassen.
  • Ressourcen dagegen sind zwar vermutete oder bekannte Vorkommen, deren Ausmass und Förderbarkeit aber noch unsicher sind.

Ob ein Vorkommen abgebaut wird, hängt entscheidend von der Konzentration im Gestein ab:

  • Im Tagebau gilt Gold ab etwa 1 ppm (parts per million) als ökonomisch förderbar.
  • Im Untertagebau liegt die Schwelle höher, bei mindestens 3 ppm.
  • Erst ab etwa 30 ppm ist Gold im Gestein sogar mit blossem Auge erkennbar.

Theoretisch enthalten auch die Ozeane Gold – geschätzt rund 15 000 Tonnen. Dessen Konzentration ist allerdings so gering, dass ein Abbau völlig unrentabel wäre.

Deep Dive: So entsteht Gold

Goldvreneli, Halskette oder Smartphone: Hier kommt Gold zum Einsatz

Viele kennen Gold wohl vor allem als Schmuck, vielleicht als Goldbarren oder als Goldvreneli. Tatsächlich wird ein nicht unerheblicher Teil des weltweiten Goldbestandteils aber ganz anders verwendet – zum Beispiel in Mikrochips und Sensoren oder bei Steckerverbindungen, in der Medizin, aber auch als dünne Schicht auf Helmvisieren von Astronauten.

Denn Gold ist äusserst vielseitig, wie die Verteilung des weltweit geförderten Goldes zeigt:

  • 44,9% (97 149 t) stecken in Schmuck,
  • 21,0% (45 414 t) in Barren und Münzen,
  • 17,5% (37 754 t) in Zentralbankreserven,
  • 15,1% (32 727 t) in Industrie und sonstigen Anwendungen – etwa in Elektronik, Zahnmedizin oder der Nanotechnik,
  • 1,5% (3 218 t) in durch physisch hinterlegtes Gold abgesicherte Gold-ETFs.
Der geschätzte weltweite Goldbestand belief sich per Ende 2024 auf ca. 216'265 Tonnen. Dieser Bestand verteilt sich wie aufgezeigt auf die fünf Anwendungen Schmuck, Zentralbankreserven, Barren und Münzen, ETFs sowie Industrie & Andere. Quelle: Metals Focus, Refinitiv GFMS, World Gold Council, Swiss Life Wealth Managers.
Der geschätzte weltweite Goldbestand belief sich per Ende 2024 auf ca. 216'265 Tonnen. Dieser Bestand verteilt sich wie aufgezeigt auf die fünf Anwendungen Schmuck, Zentralbankreserven, Barren und Münzen, ETFs sowie Industrie & Andere. Quelle: Metals Focus, Refinitiv GFMS, World Gold Council, Swiss Life Wealth Managers.

Abbildung 1: Der geschätzte weltweite Goldbestand belief sich per Ende 2024 auf ca. 216'265 Tonnen. Dieser Bestand verteilt sich, wie aufgezeigt, auf die fünf Anwendungen Schmuck, Zentralbankreserven, Barren und Münzen, ETFs sowie Industrie und andere. Quelle: Metals Focus, Refinitiv GFMS, World Gold Council, Swiss Life Wealth Managers.

Sieben Fakten zu Eigenschaften und Verwendung von Gold

  1. Gold gilt als eines der seltensten Edelmetalle. Es ist seltener als Silber, aber kommt rund 30-mal häufiger vor als Platin.
  2. Die Reinheit von Gold wird entweder in Prozent oder in Karat angegeben: 24 Karat entsprechen reinem Gold, während 12 Karat lediglich einen Goldanteil von 50% enthalten.
  3. Zur Raffinierung kommen zwei Verfahren zum Einsatz:
    a. Mit dem Miller-Prozess lässt sich ein Reinheitsgrad von etwa 99,5% erreichen.
    b. Der aufwendigere Wohlwill-Prozess schafft sogar bis zu 99,999%, also fast vollständige Reinheit.
  4. Die Schweiz ist die grösste Goldverarbeiterin und -exporteurin der Welt. Vier der weltgrössten Goldraffinerien der Welt stehen in der Schweiz:
        • Valcambi im Tessin, spezialisiert auf grosse Kapazitäten und Edelmetalle für die Industrie – die         grösste Edelmetallraffinerie der Welt
        • Argor-Heraeus im Tessin, Grosszulieferer für die Uhren- und Schmuckindustrie
        • MKS PAMP im Tessin, Marktführerin für Kleinbarren und Goldmünzen
        • Metalor in der Romandie, führend in der Herstellung von Edelmetallen für die Elektronikindustrie
  5. Im Edelmetallhandel wird das Gewicht von Gold in Feinunzen (troy ounces) gemessen. Eine Feinunze entspricht dabei ca. 31,1 Gramm. Standard-Goldbarren des London Bullion Market (LBMA) wiegen 400 Feinunzen, also rund 12,4 Kilogramm.
  6. Nach Platin hat Gold die zweitniedrigste chemische Reaktivität aller Elemente. Es reagiert nicht mit Sauerstoff (Oxidation) und ist resistent gegenüber fast allen Säuren und Basen. Mit 19,3 g/cm3 hat es eine sehr hohe Dichte (zum Vergleich: Blei hat eine Dichte von 11,34 g/cm3). Aufgrund seiner Seltenheit und seiner geringen chemischen Reaktivität und hohen Dichte gilt Gold seit jeher als Mittel zur Wertaufbewahrung.
  7. Gold ist sehr biegsam und formbar, ohne zu brechen. Diese Eigenschaften zusammen mit seinem hohen Wert und der niedrigen Reaktivität machen Gold zum bevorzugten Material für Schmuck sowie historisch für Zahnfüllungen und -kronen. Gold hat zudem eine hohe elektrische Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit, was insbesondere auch für die Elektroindustrie attraktiv ist.

Wie haben sich Angebot und Nachfrage nach Gold entwickelt?

Mit jedem Jahr wird weltweit mehr Gold abgebaut. Zwischen 2010 und 2024 wuchs der globale Goldbestand sehr stabil um durchschnittlich 1,8% pro Jahr.

  • Schmuck, der den grössten Anteil des weltweiten Goldvolumens ausmacht, wuchs mit 1% pro Jahr am langsamsten.
  • Privatanlagen in Barren und Münzen hatten dagegen mit 3,27% pro Jahr die höchste Wachstumsrate.
Grafik Gold 2
Grafik Gold 2

Abbildung 2: Entwicklung des weltweiten Goldbestandes im Zeitraum 2010 bis 2024 nach den fünf wichtigsten Anwendungskategorien. Quelle: Metals Focus, Refinitiv GFMS, World Gold Council, Swiss Life Wealth Managers

Ein Blick auf die jährliche Nachfrage nach Gold in den wichtigsten Anwendungsbereichen (siehe Abbildung 3) zeigt ein klares Bild: Gold ist so wertvoll, dass es fast vollständig recycelt wird. Das weltweite Angebot an Gold stieg von 4316 Tonnen im Jahr 2010 auf 4958 Tonnen im Jahr 2024 – ein Zuwachs von rund 1% pro Jahr. Dabei wirkte eine steigende Minenproduktion (+2,2% pro Jahr) dem Rückgang beim Recycling (-1,4% pro Jahr) entgegen.

Die Nachfrage legte im selben Zeitraum etwas schwächer zu – um durchschnittlich 0,54% pro Jahr, von 4287 Tonnen auf 4624 Tonnen.

Ein genauer Blick auf die Nachfrage zeigt:

  • Die Schmuckproduktion zeigt mit durchschnittlich ca. 2100 Tonnen pro Jahr keinen Trend, aber eine zyklische Variation der Nachfrage.
  • Zentralbanken haben vor allem seit dem Jahr 2022 verstärkt Gold gekauft. Warum das so ist, erklären wir im nächsten Abschnitt.
  • Die Nachfrage nach Barren und Münzen ist über den Zeitraum stabil mit ca. 1190 Tonnen pro Jahr und vergleichsweise geringer Variation.
  • ETFs tragen mit durchschnittlich 90 Tonnen pro Jahr zwar weniger zur Nachfrage bei, ihr Beitrag ist aber sehr volatil und reicht von Verkäufen von 929 Tonnen im Jahr 2013 bis zu Käufen von 892 Tonnen im Jahr 2020. Während Privatanlegende Barren und Münzen als langfristige Anlage verwenden, scheinen sie kurzfristige Goldanlagen eher über ETFs zu tätigen.
  • Die Nachfrage nach Gold aus der Industrie ist mit ca. 340 Tonnen pro Jahr sehr stabil und zeigt die kleinste Variation, sowohl absolut als auch prozentual.
Grafik Gold 3
Grafik Gold 3

Abbildung 3: Entwicklung der weltweiten Nachfrage und des weltweiten Angebots von Gold der Jahre 2010 bis 2024. Quelle: Metals Focus, Refinitiv GFMS, World Gold Council, Swiss Life Wealth Managers

Die Goldbestände der Zentralbanken steigen durch Käufe der Schwellenländer

Zum Schluss steht nun auch Wirtschaft auf dem Stundenplan: Denn die Zentralbanken sind bedeutende Akteure am Goldmarkt. Abbildung 4 zeigt die Entwicklung der Goldbestände der wichtigsten Zentralbanken seit Dezember 2000.

Grafik Gold 4
Grafik Gold 4

Abbildung 4: Die Goldbestände der Zentralbanken sanken von Ende 2000 bis Ende 2007 durch Verkäufe der Zentralbanken entwickelter Länder, vor allem der Schweiz. Seit 2009 steigen ihre Bestände wieder durch Käufe der Zentralbanken von Entwicklungsländern, vor allem Russland und China. Quelle: Metals Focus, Refinitiv GFMS, World Gold Council, Swiss Life Wealth Managers

Von Dezember 2000 bis Dezember 2007 sanken die Goldbestände der Zentralbanken von insgesamt 28 564 Tonnen auf einen Tiefstand von 25'764 Tonnen, vor allem durch Goldverkäufe der Zentralbanken entwickelter Länder, allen voran die Schweizerische Nationalbank (SNB) mit –1 379 Tonnen (mehr dazu in Teil 2 unserer Serie). Auch andere europäische Notenbanken trennten sich von Gold:

  • Frankreich: –587 Tonnen
  • Niederlande: –299 Tonnen
  • Spanien: –241 Tonnen
  • Portugal: –224 Tonnen
  • Grossbritannien: –177 Tonnen

Seit 2009 wächst der Goldbestand der Zentralbanken jedoch wieder, wobei es nun die Zentralbanken von Schwellenländern sind, welche ihre Bestände aufstocken: An der Spitze steht die russische Zentralbank mit +1945 Tonnen, gefolgt von China mit +1903 Tonnen. Dahinter folgen:

  • Indien: +522 Tonnen
  • Türkei: +518 Tonnen
  • Polen: +412 Tonnen

Es zeigt sich also ein klarer Trend: Während entwickelte Länder ihre Goldreserven im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends verringerten, setzen Schwellenländer seit mehr als 15 Jahren gezielt auf Gold, um ihre Währungsreserven zu diversifizieren und unabhängiger vom US-Dollar zu werden .

Grafik Gold 5
Grafik Gold 5

Abbildung 5: Vor allem die Schweizerische Nationalbank und die französische Zentralbank haben von Ende 2000 bis ins Jahr 2008 ihre Goldreserven abgebaut. Von 2008 bis 2020 hat Russland sehr kontinuierlich seine Goldreserven aufgestockt, während China dies in einzelnen grossen Schritten getan hat. Seit 2023 kaufen China, die Türkei und Polen recht kontinuierlich hinzu. Quelle: Metals Focus, Refinitiv GFMS, World Gold Council, Swiss Life Wealth Managers

Nun sind Sie bestens gewappnet für den nächsten Teil unserer Serie zum Thema «Gold im Höhenflug»:
 
  • Im zweiten Teil der Serie erklären wir Treiber für die Nachfrage nach Gold und damit für den Goldpreis und warum wir glauben, dass die Goldrally weitergehen kann.

 

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Peter Kaste, Chief Investment Officer Swiss Life Wealth Management AG

Peter Kaste

Chief Investment Officer Swiss Life Wealth Management AG

Dr. Peter Kaste ist Chief Investment Officer bei der Swiss Life Wealth Management AG. Er ist promovierter Physiker, CFA Charterholder, Mitglied der Swiss CFA Society sowie Dozent an der Hochschule Luzern – Wirtschaft. Nach seiner Promotion war Peter Kaste während mehrerer Jahre als Wissenschafter an der École Polytechnique (Paris) sowie der ETH Zürich tätig. Seit 2006 arbeitet er im Asset Management. Von 2008 bis 2023 baute er das Quantitative-Research-Team von Swiss Life Asset Managers auf und leitete dieses. Seit 2024 leitet er als Chief Investment Officer das Investment-Team von Swiss Life Wealth Managers.

Hinweis: Die aufgeführten Angaben dienen lediglich Informationszwecken und sind ohne Gewähr und Haftung. Sie begründen weder ein Angebot, eine Anlageberatung noch eine Empfehlung zum Erwerb oder zur Veräusserung von Finanzinstrumenten oder zum Abschluss von anderen Rechtsgeschäften. Dieser Beitrag enthält zukunftsgerichtete Aussagen, welche unsere Einschätzung und unsere Erwartungen zu einem bestimmten Zeitpunkt ausdrücken. Dabei können verschiedene Risiken, Unsicherheiten und andere Einflussfaktoren dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Resultate sich von unseren Erwartungen deutlich unterscheiden. Die vergangene Performance ist kein Indikator für laufende und zukünftige Entwicklungen und Ergebnisse. Investitionen in Finanzprodukte sind mit unterschiedlichen Risiken verbunden, wozu auch der potenzielle Verlust des eingesetzten Kapitals gehört.

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