Jedes Jahr im Juni formuliert die Swiss Life Gruppe ihre neuen Mittelfristszenarien. Im Basisszenario erwarten wir eine anziehende Konjunktur ab dem kommenden Jahr, welche zum Teil durch hohe Staatsausgaben stimuliert wird. Während dies langlaufende Staatsanleihen belastet, profitieren die Aktienmärkte von steigenden Unternehmensgewinnen.

Das Wichtigste im Überblick

Die Mittelfristszenarien zeigen die erwartete Entwicklung von Wirtschaft und Finanzmärkten in den kommenden drei Jahren und dienen als Kompass für die Portfolioausrichtung und die Beurteilung von Markttrends.

Im neuen Basisszenario entspannt sich der US-Handelskonflikt und die Wirtschaft wächst nach einer Schwächephase im zweiten Halbjahr 2025 ab 2026 wieder stärker. Die Inflation bleibt auf Zielkurs und die Geldpolitik gestaltet sich weiterhin oder zunehmend expansiv. Insgesamt ist dies ein gutes Finanzmarktszenario

Ab 2026 rechnen wir mit steigenden langfristigen Zinsen, insbesondere in Europa, was den Kursen hochqualitativer Anleihen zusetzen dürfte. Die Aktienmärkte hingegen dürften mit steigenden Kursen auf das bessere Wirtschaftsumfeld reagieren. 

Die beiden Alternativszenarien skizzieren eine durch erneute Eskalation des Handelskriegs ausgelöste Rezession, beziehungsweise einen schuldenfinanzierten Boom, der sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die Inflation anheizt.  

Der Swiss Life Chefökonom Marc Alain Brütsch erläutert die volkswirtschaftlichen Szenarien im Video unter diesem Link.  

CIO Update April 2025

Werfen Sie einen Blick auf den letzten Beitrag «Wie geht es nach dem turbulenten Amtsantritt der neuen US-Regierung weiter?».

Unsere detaillierte Experteneinschätzung lesen Sie im Folgenden.

Wo stehen wir zur Mitte des Jahres 2025? 

Die neue US-Regierung trat gleich zu Beginn ihrer Amtszeit einen Handelskonflikt los, der am 2. April in der Verkündung sogenannter «reziproker» Zölle durch den US-Präsidenten gipfelte. Zwar wurde die Einführung der meisten Zölle um 90 Tage ausgesetzt, dennoch traten mehrere Massnahmen in Kraft: 

  • ein genereller Importzoll von 10 % auf nahezu alle Gütereinfuhren, 
  • ein 20 % Zoll auf Importe aus China, 
  • sektorspezifische Importzölle von 25% für Einfuhren von Stahl und Aluminium sowie von Automobilen.

Die Verhandlungsfrist von 90 Tagen endet für alle betroffenen Länder  – mit Ausnahme von China – am 9. Juli. Für China läuft die Frist am 12. August ab. Zusätzliche Unsicherheit für die Zollverhandlungen entsteht durch ein Urteil des United States Court of International Trade vom 28. Mai, das die Rechtmässigkeit der auf Basis des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) verhängten Zölle infrage stellt. Die US-Regierung hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. 

Bis zum Independence Day am 4. Juli möchte die US-Regierung das neue Steuergesetz «One Big Beautiful Bill» durch den Kongress verabschieden lassen. Neben Steuersenkungen sieht dieses Gesetz auch eine Anhebung der Schuldengrenze vor. Letzteres ist notwendig, da die aktuelle Schuldengrenze im Laufe des Sommers erreicht würde, und das neue Gesetz eine jährliche Neuverschuldung der US-Regierung von rund 6.5% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für die kommenden Jahre bedeuten wird. Diese signifikante Neuverschuldung –trotz einer bereits hohen Staatsschuldenquote von über 120% des BIP – hat Sorgen um die Nachhaltigkeit der US-Staatsverschuldung geweckt.  

Europa wacht auf

In Deutschland hat die neue Bundesregierung ein Fiskalpaket verabschiedet, welches eine enorme Ausweitung der Staatsausgaben für Infrastrukturinvestitionen und Verteidigung vorsieht. Zur Finanzierung dieser Vorhaben wurde die deutsche Schuldenbremse gelockert. Auch die neue EU-Kommission plant Investitionsprogramme, um Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und Verteidigungsfähigkeit der EU zu stärken. Aufgerüttelt durch einen unberechenbaren US-Präsidenten rückt Europa zusammen – mit dem Ziel, selbständiger werden.  

Geopolitische Krisen dauern an

Das Versprechen der neuen US-Regierung, den Ukraine-Krieg binnen 24 Stunden zu beenden, blieb unerfüllt. Eine stringente Verhandlungsstrategie ist bislang nicht erkennbar, Russland zeigt nach wie vor kein Interesse an einem Ende des Krieges, der sich nun bereits im vierten Jahr befindet. 

Im Nahost-Konflikt erzielte Israel erstaunliche militärische und geheimdienstliche Erfolge gegen die Hamas und die Hisbollah sowie – mit US-Unterstützung – kürzlich gegen das iranische Nuklearprogramm. Allerdings ist es Israel bislang nicht gelungen, alle am 7. Oktober 2023 von der Hamas verschleppten Geiseln zu befreien oder ihre sterblichen Überreste zurückführen. Eine tragfähige Strategie, wie die Region zu einer dauerhaften friedlichen Koexistenz finden kann, zeichnet sich nicht ab.  

Trotz des enormen menschlichen Leids, welches die Konflikte hervorrufen, haben diese keine grossen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte. Die Energieversorgung Europas, die zu Beginn des Ukraine-Krieges in eine Krise gestürzt worden war, wurde mittlerweile neu organisiert. Im Nahost-Konflikt zeigen alle Parteien ein Interesse daran, die Ölinfrastruktur und den Ölhandel nicht zu beeinträchtigen.  

Finanzmärkte auf Kurs

Sinkende Inflationsraten erlaubten es den europäischen Zentralbanken, die Leitzinsen weiter zu senken, wodurch die Zinsen insgesamt gefallen sind. In der Schweiz gelten seit dem 19. Juni wieder Nullzinsen. Die US-Notenbank wartet hingegen seit Dezember mit weiteren Zinssenkungen ab, um zunächst mehr Klarheit über die inflationären Wirkungen der neuen US-Handelspolitik zu gewinnen. Die langfristigen USD-Zinsen sind sowohl aufgrund dieser Unsicherheit als auch infolge der geplanten hohen Neuverschuldung der US-Regierung sogar gestiegen.  

Der US-Aktienmarkt hat nach einem schwachen ersten Quartal und einem turbulenten April ein positives zweites Quartal erlebt. Infolgedessen notiert er wieder auf seinen bisherigen Höchstständen. Die europäischen Aktienmärkte hatten ein aussergewöhnlich starkes erstes Quartal, traten im zweiten Quartal jedoch auf der Stelle (siehe Abbildung 1).

 

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Abbildung 1: Nach einer aussergewöhnlichen Outperformance europäischer Aktienmärkte im ersten Quartal konnte der US-Aktienmarkt in Lokalwährung im zweiten Quartal aufholen. Quelle: Bloomberg, Swiss Life Wealth Managers

Der US-Dollar ist der grösste Leidtragende der neuen US-Politik. Verlor er bereits im ersten Quartal 2.55% gegenüber dem Schweizer Franken, so baute er diesen Verlust über das zweite Quartal bis auf -12.6% am 30. Juni aus (siehe Abbildung 2). Hingegen war der Euro gegenüber dem Schweizer Franken während der ersten Jahreshälfte recht stabil. 

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Abbildung 2: Der US-Dollar litt in der ersten Jahreshälfte 2025 besonders unter der Politik der neuen US-Regierung. Quelle: Bloomberg, Swiss Life Wealth Managers

Die neuen makroökonomischen Mittelfristszenarien der Swiss Life 

Jedes Jahr im Juni formuliert die Swiss Life Gruppe ihre neuen Mittelfristszenarien für die erwartete Entwicklung der Volkswirtschaften und der Finanzmärkte während der kommenden drei Jahre. Gerade in unsicheren Zeiten lohnt es sich, mit Szenarien zu arbeiten. Ihre Ausarbeitung zwingt uns, die Hektik der Märkte hinter uns zu lassen, uns aufs Wesentliche zu konzentrieren und länger vorauszuschauen. Sobald die Szenarien feststehen, dienen sie als Kompass, um die Ausrichtung der Portfolien zu steuern sowie Wirtschafts- und Marktentwicklungen zu beurteilen.  

Neben dem Basisszenario, dem wir die höchste Eintrittswahrscheinlichkeit beimessen, entwickeln wir stets auch zwei alternative Szenarien.   

Welche Grundannahmen teilen alle drei Szenarien?

Einige zentrale Annahmen und langfristige Trends sind allen drei Szenarien gemeinsam:

  • Die wirtschaftliche und militärische Dominanz der USA, die nach dem Zerfall der Sowjetunion als alleinige Weltmacht verblieb, nimmt ab. Sie wird zunehmend ersetzt durch eine multipolare Weltordnung, in der China sowohl wirtschaftlich als auch militärisch einen Gegenpol bildet. Russland reduziert sich immer mehr zu einem Teil des chinesischen Blocks. 
  • Wichtige entwickelte Länder wie Japan, Kanada, Australien und Südkorea sind eng mit den USA assoziiert, ohne einen eigenständigen Block zu bilden. Europa, ebenfalls eng mit den USA verbunden, strebt hingegen nach mehr Eigenständigkeit und könnte sich zu einem dritten Block entwickeln.  
  • Der globale Süden, bestehend aus Mittel- und Südamerika, Afrika, dem Nahen Osten, Zentralasien, Südostasien und dem indischen Subkontinent, könnte sich zu einem vierten Block formieren. Dabei stützt er sich auf seinen Rohstoffreichtum und die Tatsache, dass zwei Drittel der Weltbevölkerung im arbeitsfähigen Alter dort beheimatet sind – als einziger der vier Blöcke verzeichnet der globale Süden ein Wachstum dieser Altersgruppe.  
  • Der Trend zu einer multipolaren Welt hat Auswirkungen auf die Neuausrichtung von Lieferketten, wirtschaftlichen Abhängigkeiten und des Handels, von Sicherheitsallianzen und Verteidigungsausgaben, auf den Austausch von Technologie und Arbeitskräften sowie auf die Rolle des US-Dollars. 
  • Die demografische Entwicklung führt ausser im globalen Süden zu einem Mangel an Arbeits- und Fachkräften. Dies treibt die Löhne nach oben und veranlasst Firmen, auch in wirtschaftliche schwächeren Phasen an ihrem Personal festzuhalten.  Investitionen in Infrastruktur, nachhaltige Energieversorgung und Verteidigung steigen und erhöhen die Staatsverschuldung. Diese beiden Entwicklungen führen zu strukturell höherer Inflation und höheren langfristigen Zinsen im Vergleich zur Zeit vor der Covid-Pandemie. 
  • Die Fortschritte in der Anwendung von künstlicher Intelligenz bergen Potenzial für notwendige Effizienz- und Produktivitätssteigerungen. Dies ist jedoch eine langfristige Entwicklung – über den dreijährigen Horizont der Mittelfristszenarien werden diese Effekte voraussichtlich nur moderat ausfallen. 

Basisszenario: Resilienter Privatsektor trotz politischer Unsicherheiten

Der US-Handelskonflikt und die damit verbundene Handelsunsicherheit sind zwar noch nicht beendet, doch im Basisszenario gehen wir davon aus, dass der Höhepunkt am 2. April überschritten wurde. Die Verhandlungen mit den US-Handelspartnern könnten im Sommer 2025 noch für Volatilität sorgen, insbesondere mit China und der EU. Dennoch ist davon auszugehen, dass man sich auf Lösungen einigt, die nicht allzu weit von den aktuell geltenden Zöllen entfernt liegen:

  • ein niedriger Zoll auf breiter Basis, 
  • leicht höhere Zölle auf Güter von strategischem Interesse 
  • sowie zusätzliche Zölle auf Importe aus China.  

Nach einer kurzen wirtschaftlichen Schwächeperiode im zweiten Halbjahr 2025, ausgelöst durch die Handelsunsicherheit im ersten Halbjahr, nimmt die Weltwirtschaft ab 2026 wieder mehr Fahrt auf. Die Staaten verschulden sich, um Investitionen zu tätigen, und die Privatwirtschaft passt sich an das neue Handelsregime und die höhere staatliche Nachfrage an. Der Konsum der Privathaushalte bleibt in den USA stabil. In Europa belebt er sich dank eines weiterhin robusten Arbeitsmarktes.  

Chinas Wachstum wird sich verlangsamen, da mit dem Immobiliensektor und der Exportindustrie die beiden bisherigen Wachstumsmotoren mit strukturellen und zyklischen Problemen kämpfen. China wird aber weiterhin strategische Zukunftssektoren staatlich fördern und bleibt damit ein ernstzunehmender Wettbewerber für die entwickelten Volkswirtschaften. 

Die Inflationsraten konvergieren gegen die Zielwerte der Zentralbanken, auch wenn die USA im zweiten Halbjahr 2025 zunächst einen zollbedingten Inflationsanstieg verzeichnen werden. Während die europäischen Zentralbanken die Zinssenkungen bald beenden dürften, wird die US-Notenbank gegen Ende 2025 und im Jahr 2026 ihre Zinssenkungen wieder aufnehmen.

Für die Finanzmärkte bedeutet dieses Basisszenario, dass die risikofreien Zinskurven steiler werden sollten – in den USA vor allem durch sinkende kurzfristige Zinsen, in Europa durch einen mittelfristigen Anstieg der langfristigen Zinsen. 

Der US-Dollar dürfte sich im Basisszenario weiter abschwächen: Das Zinsdifferenzial gegenüber Europa nimmt ab, obwohl das potenzielle Wachstum der US-Wirtschaft durch die Immigrations- und Handelspolitik der US-Regierung gedämpft ist, und die Rolle des US-Dollars in einer multipolaren Welt mit sinkender US-Dominanz geschwächt wird. Die Unternehmensgewinne sollten im Basisszenario ansprechend wachsen, in Europa getrieben durch höhere einheimische Nachfrage, in den USA durch den schwächeren USD und sinkende Finanzierungskosten. Wir erwarten daher steigende Aktienmärkte im Basisszenario. Die Kreditspannen auf Unternehmensanleihen sind so niedrig, dass wir trotz des positiven Basisszenarios nicht von einer Einengung ausgehen. Sollten die Unternehmen vermehrt Übernahmen tätigen, welche die Verschuldungsquoten der Firmen erhöhen, erwarten wir sogar eine Ausweitung der Kreditprämien – mit entsprechendem Druck auf die Anleihekurse. 

Am Schweizer Immobiliemarkt entfallen sinkende Zinsen zunehmend als Preistreiber. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Immobilien, welche das Angebot weiterhin übersteigt, stützt die Anlageklasse weiterhin.  

Erstes Alternativszenario: «Globale Rezession»

Im ersten Alternativszenario scheitern die USA daran, mit China oder der EU eine tragfähige Einigung im Handelskonflikt zu erzielen. In der Folge eskaliert der Handelskrieg erneut – mit wechselseitigen Strafzöllen, die die Weltwirtschaft in der zweiten Jahreshälfte 2025 in eine Rezession stürzen. Die Zentralbanken würden in diesem Szenario mit Zinssenkungen reagieren.  

Während die Kurse von Staatsanleihen und Immobilien steigen, erleiden die Aktienmärkte und Unternehmensanleihen zunächst starke Verluste.   

Ausgelöst würde dieses Szenario durch einen politischen Unfall seitens der US-Regierung. Obwohl es allen Beteiligten schadet und vermieden werden kann, ist es nicht unwahrscheinlich.  

Zweites Alternativszenario: «Schulden- und Nachfrage-getriebene Beschleunigung»

Im zweiten Alternativszenario wird der Handelskonflikt wie im Basisszenario gütlich beigelegt. Die schuldenfinanzierten staatlichen Investitionsprogramme und Steuersenkungen erzeugen jedoch einen stärkeren Nachfrageschub und Wirtschaftswachstum. Der oder die neue Fed-Vorsitzende kommt den Forderungen der US-Regierung nach einer weniger restriktiven Geldpolitik entgegen, ohne dabei die Glaubwürdigkeit der amerikanischen Zentralbank zu gefährden. In der Folge führen die attraktiven Finanzierungs- und Kreditkonditionen zu einer deutlich stärkeren Belebung des privaten Konsums. Die steigende Inflation ruft schliesslich die Zentralbanken auf den Plan, welche die Leitzinsen erhöhen, um die Inflation zurück auf das Zielniveau zu bringen. 

In diesem Szenario steigen die Zinsen langfristiger Staatsanleihen stärker, was fallende Kurse bedeutet. Die Aktienmärkte rentieren stärker und die Kreditspannen von Unternehmensanleihen bleiben tiefer als im Basisszenario. Der US-Dollar profitiert von der besseren wirtschaftlichen Entwicklung der USA. 

Möchten Sie wissen, welche Auswirkungen die aktuelle Marktlage auf Ihre persönliche Situation haben könnte?

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Wie sollten sich Anlegerinnen und Anleger verhalten? 

Unser Basisszenario, in dem die Wirtschaft nach einer Schwächephase im zweiten Halbjahr 2025 ab dem Jahr 2026 wieder stärker wächst, die Inflation auf Zielkurs und die Geldpolitik expansiv bleibt bzw. dies in den USA werden wird, ist ein gutes Finanzmarktszenario.

Zwar erwarten wir ab 2026 steigende langfristige Zinsen vor allem in Europa, was auf den Kursen hochqualitativer Anleihen lasten wird. Die Aktienmärkte hingegen werden mit steigenden Kursen auf das bessere Wirtschaftsumfeld reagieren.

Wer einerseits Nullzinsen auf dem Konto entgehen möchte, und andererseits den Anlagehorizont, die Risikobereitschaft und die Risikofähigkeit besitzt, um an den Finanzmärkten zu investieren, der sollte mit letzterem mehr aus seinem Geld machen können. Die kommenden Wochen können wegen der Zollverhandlungen nochmals volatil werden. In unserem positiven Basisszenario interpretieren wir Rückschläge an den Märkten jedoch als Gelegenheit zu investieren oder das Anlagerisiko zu erhöhen. 

Lassen Sie sich von Volatilität an den Finanzmärkten nicht verunsichern. Die Märkte können aktuell aus gutem Grund sowohl in die eine wie auch in die andere Richtung ausschlagen. In einer solchen Situation bietet Ihre langfristige Strategie einen guten Kompass.   

Gezielte Anlageerfolge unabhängig von der Wirtschaftslage 

Konkrete finanzielle Ziele mit einer Anlagestrategie erreichen, die genau auf Sie und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist: Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie unabhängig von der aktuellen Wirtschaftslage gezielt zum Anlageerfolg gelangen – zum Beispiel in einem kostenlosen Erstgespräch oder im Merkblatt «Anlagestrategie».  

Porträtbild von Dr. Peter Kaste, Leiter Financial Engineering bei Swiss Life Asset Managers

Dr. Peter Kaste

Chief Investment Officer Swiss Life Wealth Management AG

Dr. Peter Kaste ist Chief Investment Officer bei der Swiss Life Wealth Management AG. Er ist promovierter Physiker, CFA Charterholder, Mitglied der Swiss CFA Society sowie Dozent an der Hochschule Luzern – Wirtschaft. Nach seiner Promotion war Peter Kaste während mehrerer Jahre als Wissenschaftler an der École Polytechnique (Paris) sowie an der ETH Zürich tätig. Seit 2006 arbeitet er im Asset Management. Von 2008 bis 2023 baute er das Quantitative-Research-Team von Swiss Life Asset Managers auf und leitete es. Seit 2024 leitet er als Chief Investment Officer das Investment Management von Swiss Life Wealth Managers.

Hinweis: Die aufgeführten Angaben dienen lediglich Informationszwecken und sind ohne Gewähr und Haftung. Sie begründen weder ein Angebot, eine Anlageberatung noch eine Empfehlung zum Erwerb oder zur Veräusserung von Finanzinstrumenten oder zum Abschluss von anderen Rechtsgeschäften. Dieser Beitrag enthält zukunftsgerichtete Aussagen, welche unsere Einschätzung und unsere Erwartungen zu einem bestimmten Zeitpunkt ausdrücken. Dabei können verschiedene Risiken, Unsicherheiten und andere Einflussfaktoren dazu führen, dass die tatsächlichen Entwicklungen und Resultate sich von unseren Erwartungen deutlich unterscheiden. Die vergangene Performance ist kein Indikator für laufende und zukünftige Entwicklungen und Ergebnisse. Investitionen in Finanzprodukte sind mit unterschiedlichen Risiken verbunden, wozu auch der potenzielle Verlust des eingesetzten Kapitals gehört.

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